Cybercrime

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Cyber­crime - Neu­deutsch für Com­pu­ter­kri­mi­na­li­tät - ist all­täg­lich. In aller Regel bemerkt man Cyber­crime gar nicht oder nicht sofort. Unter dem Stich­wort Cyber­crime las­sen vie­le unter­schied­li­che Phä­no­me­ne erfas­sen, zudem haben die ver­schie­de­nen Betei­lig­ten unter­schied­li­che Inter­es­sen.

Als Pri­vat­per­son oder Unter­neh­mer wol­len Sie sich prä­ven­tiv vor mög­li­chen Aus­wir­kun­gen von Cyber­crime schüt­zen. Wenn es schon zu spät ist, geht es dar­um, kei­ne Bewei­se zu ver­nich­ten und alles zu sam­meln, was rele­vant ist. Je nach Inter­es­sen­ab­wä­gung wird der Schritt an eine Behör­de not­wen­dig (zum Bei­spiel an einen Daten­schutz­be­auf­trag­ten oder die Staats­an­walt­schaft). Wenn der Angriff aus dem eige­nen Unter­neh­men her­aus erfolgt ist, stel­len sich Fra­gen nach dem Umgang mit dem Täter, die Bewäl­ti­gung von all­fäl­li­gen Image­pro­ble­men, die Anpas­sun­gen von Pro­zes­sen oder die Schu­lung des Per­so­nals.

Grob zusam­men­ge­fasst geht es zum einen dar­um, Cyber­kri­mi­nel­le, häu­fig als Hacker (kri­mi­nel­le Hacker wer­den "black hats", also sog. Schwarz­hü­te genannt) bezeich­net, ding­fest zu machen und zum andern, prä­ven­tiv Hacker­an­grif­fe und Daten­ab­flüs­se oder Daten­dieb­stahl zu ver­hin­dern. Wei­te­re Dau­er­bren­ner sind Urhe­ber­rechts­ver­let­zun­gen durch File-Sharing, Hacking sowie Com­pu­ter- resp. Inter­net­be­trug.

Befin­det man sich auf der Sei­te des Ange­grif­fe­nen, sind Fra­gen zu inci­dent respon­se, zur Beweis­si­che­rung, zum Umgang mit der Täter­schaft, Behör­den und Medi­en sowie zur Prä­ven­ti­on zu beant­wor­ten. Mei­ne Erfah­rung als Anwalt auf bei­den Sei­ten kommt Ihnen zu gute.

Als Com­pu­ter-Akti­vist oder als beschul­dig­te Per­son dage­gen möch­ten Sie Ihre Rech­te in einem Ver­fah­ren wah­ren. Soge­nann­te "white hats" (Weiss­hü­te), also gute Hacker, wer­den oft mit straf­recht­li­chen Vor­wür­fen kon­fron­tiert, obschon kei­ne kri­mi­nel­le Absicht hin­ter ihren Hand­lun­gen steckt. Damit Sie, egal ob Cyber­ak­ti­vist, white hat oder black hat, umfas­send ver­tei­digt wer­den kön­nen, braucht es fun­dier­tes tech­ni­sches Know­how. Zen­tral ist dabei, die­se tech­ni­schen Aspek­te Drit­ten dar­le­gen zu kön­nen, so dass sie von allen, also auch von Lai­en, nach­voll­zo­gen wer­den kön­nen.

Auf Grund mei­ner brei­ten Erfah­rung mit Tech­nik und mei­nem spe­zi­fi­schem Wis­sen über Com­pu­ter- und Netz­werk­tech­nik, kann ich Ihnen umfas­sen­den Rat anbie­ten. Häu­fi­ge The­men sind der Schutz vor Cyber­kri­mi­nel­len aus tech­ni­scher und orga­ni­sa­to­ri­scher Sicht. Hin­zu tre­ten die recht­li­chen Aspek­te z.B. über Haf­tungs­fra­gen oder der Ein­hal­tung des Daten­schutz­ge­set­zes. Befin­det man sich als beschul­dig­te Per­son auf der "dunk­len Sei­te", dann stel­len sich Fra­gen danach, ob die Taten über­haupt straf­bar sind und ob sie sich bewei­sen las­sen.